Institutionen

Hier fin­den Sie Kon­takt­da­ten, kur­ze Infor­ma­tio­nen und eini­ge Bild­bei­spie­le von foto­gra­fi­schen Archi­ven, Nach­läs­sen und Samm­lun­gen in Deutsch­land. Die­ser Bereich wird Schritt für Schritt bear­bei­tet und aktua­li­siert. Umfas­sen­de, aber nicht in jedem Fall aktu­el­le Infor­ma­tio­nen bie­tet das Por­tal auf www.fotoerbe.de

Hamburg: Museum der Arbeit

Seit 1983 ent­steht im Archiv des 1997 eröff­ne­ten Muse­ums der Arbeit eine umfang­rei­che Samm­lung von pri­va­ten Vor- und Nach­läs­sen sowie Ham­bur­ger Fir­men­ar­chi­ven zur Wirt­schafts- und Sozi­al­ge­schich­te der Stadt Ham­burg. Zu den Archi­va­li­en zäh­len neben Urkun­den, Akten, Schrift­wech­seln, per­sön­li­chen Doku­men­ten, Kar­ten, Plä­nen, Wer­be­mit­teln, Fil­men und Ton­bän­dern auch zahl­rei­che Foto­gra­fi­en. Ins­ge­samt befin­den sich geschätzt rund 250.000 Foto­gra­fi­en in den Samm­lun­gen des Muse­ums, die fort­lau­fend wei­ter digi­tal erschlos­sen wer­den.

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Berlin: Deutsches Historisches Museum, Bildarchiv

1991 grün­de­te das Deut­sche His­to­ri­sche Muse­um sein Bild­ar­chiv. Anlass dazu war die Not­wen­dig­keit, ein zen­tra­les und sys­te­ma­ti­sches Bild­ar­chiv für die seit 1987 ent­stan­de­nen Foto­gra­fi­en von Samm­lungs­ge­gen­stän­den anzu­le­gen. Die Über­nah­me der Samm­lun­gen des Muse­ums für Deut­sche Geschich­te der DDR im Jahr 1990 brach­te eine eben­falls dezen­tral gesam­mel­te Objekt­do­ku­men­ta­ti­on zum Vor­schein. Neben der Ein­ar­bei­tung der Objekt­be­stän­de wur­de durch Ankäu­fe von Pres­se­bild­agen­tu­ren und Foto­nach­läs­sen von Pres­se­fo­to­gra­fen begon­nen, eine eige­ne Samm­lung zeit­ge­schicht­li­cher Foto­gra­fie anzu­le­gen. wei­ter­le­sen »

Köln: Rheinisches Bildarchiv Köln

Das Rhei­ni­sche Bild­ar­chiv Köln ist seit sei­ner Grün­dung im Jahr 1926 auf Sach­auf­nah­men in den und für die Köl­ner Muse­en spe­zia­li­siert. Daher machen Foto­gra­fi­en von Kunst­wer­ken und Samm­lungs­ob­jek­ten einen wich­ti­gen Teil des Bestands aus. Foto­gra­fin­nen und Foto­gra­fen des RBAs doku­men­tie­ren neben Aus­stel­lungs­er­öff­nun­gen auch die Prä­sen­ta­tio­nen der Objek­te und wei­te­re wich­ti­ge Ereig­nis­se in den Köl­ner Muse­en und der Stadt Köln. Dazu gehö­ren auch Por­tät­auf­nah­men von Köl­ner Per­sön­lich­kei­ten von öffent­li­chem Inter­es­se. wei­ter­le­sen »

Köln: Museum Ludwig, Sammlung Fotografie

Die Samm­lung Foto­gra­fie im Muse­um Lud­wig umfasst in etwa 70.000 Wer­ke. Sie bil­det eine der größ­ten und bedeu­tends­ten Samm­lun­gen in Euro­pa mit Foto­gra­fi­en von den Anfän­gen des 19. Jahr­hun­derts bis hin zur Gegen­wart.

Den Grund­stein leg­ten, bereits ein Jahr nach Grün­dung des Muse­ums 1976, Ankäu­fe aus der Samm­lung L.Fritz Gru­ber. Es folg­ten ste­te Schen­kun­gen des Ehe­paa­res L.Fritz und Rena­te Gru­ber. 2005 konn­te dann das Agfa Foto-His­tora­ma als Ankauf der Stadt Köln als „natio­na­les Kul­tur­gut“ in die Samm­lung Foto­gra­fie des Muse­um Lud­wigs über­ge­hen. Zusam­men mit der Samm­lun­gen des Foto­gra­fen Robert Lebeck oder von Danie­la Mraz­ko­va und eines Kon­vo­lu­tes rus­si­scher Foto­gra­fi­en der 1920er und 1930er Jah­re als Leih­ga­be der Peter und Ire­ne Lud­wig Stif­tung umfasst die Samm­lung Foto­gra­fie des Muse­um Lud­wig frü­he Daguer­reo­ty­pi­en, ein­zig­ar­ti­ge Inku­na­beln aus dem 19. Jahr­hun­dert, bedeu­ten­de künst­le­ri­sche Foto­gra­fi­en, Alben, Map­pen­wer­ke, aber auch umfang­rei­che Mate­ria­li­en zur Kul­tur­ge­schich­te des Medi­ums. Hin­zu kom­men geziel­te Ankäu­fe des Muse­ums. wei­ter­le­sen »

Hannover: Das Fotoarchiv von Ernst Schwitters in der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung

Die Kurt und Ernst Schwit­ters Stif­tung besitzt den gesam­ten künst­le­ri­schen Nach­lass des Foto­gra­fen Ernst Schwit­ters (1918–1996), der als Sohn von Kurt und Hel­ma Schwit­ters in Han­no­ver gebo­ren wur­de. Sein Groß­va­ter schenk­te ihm 1927 sei­nen ers­ten Foto­ap­pa­rat, eine Agfa-Bal­gen­ka­me­ra mit Glas­plat­ten­ne­ga­tiv im For­mat 9 x 12 cm. Zusam­men mit sei­nen Eltern bereis­te er 1929 Nor­we­gen – ein Land, das ihn fort­an nicht mehr los­ließ und in das er 1936 flieht. Auf Fahr­rad­tou­ren mit dem Zelt durch Nor­we­gen ent­stan­den zahl­rei­che Auf­nah­men. wei­ter­le­sen »

Alfeld: Sammlung Püscher

Über 80.000 foto­gra­fi­sche Nega­ti­ve, Glas­plat­ten, Plan­fil­me und Abzü­ge haben Richard und Eber­hard Püscher, Vater und Sohn, zwi­schen 1948 und 1994 zusam­men­ge­tra­gen. Die Auf­nah­men doku­men­tie­ren den Wan­del der Bun­des­re­pu­blik zwi­schen Kriegs­en­de und Wie­der­ver­ei­ni­gung. Ob Hoch­zeit, Schüt­zen­fest oder Kon­fir­ma­ti­on: Ein Püscher war immer dabei. So ist über fünf Jahr­zehn­te eine nahe­zu lücken­lo­se foto­gra­fi­sche Doku­men­ta­ti­on der Stadt Alfeld in Nie­der­sach­sen ent­stan­den. wei­ter­le­sen »

Mannheim: Forum Internationale Photographie, Robert-Häusser-Archiv

Der in Stutt­gart gebo­re­ne Foto­graf Robert Häus­ser (1923-2013) hat sein Foto­ar­chiv bereits 2003 dem Forum Inter­na­tio­na­le Pho­to­gra­phie über­ge­ben. Häus­ser, ein Pio­nier der zeit­ge­nös­si­schen Foto­gra­fie, gehört zu den weni­gen inter­na­tio­nal aner­kann­ten deut­schen Foto­gra­fen der Nach­kriegs­zeit. Mit sei­ner unver­wech­sel­ba­ren Hand­schrift hat er Maß­stä­be gesetzt. Schon in den 1950er und 1960er Jah­ren sind sei­ne Arbei­ten in Gale­ri­en und Muse­en aus­ge­stellt wor­den. 1995 wur­de ihm als ers­tem Deut­schen der Has­sel­b­lad-Preis ver­lie­hen, der als der »Nobel­preis der Foto­gra­fie« gilt.
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Mannheim: Forum Internationale Photographie, Sammlung Gernsheim

Hel­mut Gerns­heim (1913-1995) gilt als der Weg­be­rei­ter eines neu­en Zwei­ges der Kunst­wis­sen­schaft. Früh erkann­te er die Foto­gra­fie als ein auto­no­mes künst­le­ri­sches Medi­um. Nicht nur als Foto­graf, son­dern auch als Samm­ler und For­scher gilt Gerns­heim als rich­tungs­wei­sen­der Pio­nier. Ange­regt durch Beau­mont Newhall, dem ehe­ma­li­gen Kura­tor am Muse­um of Modern Art in New York, leg­te er 1945 den Grund­stein zu sei­ner inter­na­tio­nal renom­mier­ten »Gerns­heim Collec­tion«. Sei­nen Platz im Olymp der Foto­gra­fie sicher­te er sich 1952, als es ihm Dank sei­ner Ken­ner­schaft und nach lang­jäh­ri­ger detek­ti­vi­scher Arbeit gelun­gen war, die Helio­gra­fie »Blick aus dem Fens­ter in Les Gras«, die seit ihrer letz­ten öffent­li­chen Prä­sen­ta­ti­on im Jah­re 1898 als ver­schol­len galt, wie­der auf­zu­spü­ren. wei­ter­le­sen »

Mannheim: Forum Internationale Photographie, Sammlung Historische Reisefotografie

Der Samm­lungs­be­stand des Forums Inter­na­tio­na­le Pho­to­gra­phie basiert auf drei bedeu­ten­den Archi­ven, die die Zeit von den Anfän­gen der Foto­gra­fie­ge­schich­te bis zur Gegen­wart umspan­nen. Sie wer­den in regel­mä­ßi­gen Sze­nen­wech­seln der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht und bil­den die Grund­la­ge für die wis­sen­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Medi­um Foto­gra­fie.
Die Samm­lung his­to­ri­scher Foto­gra­fi­en ent­hält ein­zig­ar­ti­ge Rei­se­bil­der und eth­no­gra­fi­sche Foto­gra­fi­en des 19. Jahr­hun­derts. Sie wur­den größ­ten­teils von den Mann­hei­mer Geschwis­tern Wil­helm, Carl und Anna Reiß auf ihren Welt- und Stu­di­en­rei­sen gesam­melt und in ihre Hei­mat­stadt gebracht. wei­ter­le­sen »

Esslingen: Adolf-Lazi-Archiv

Der künst­le­ri­sche Nach­lass des deut­schen Foto­gra­fen und Bild­hau­ers Adolf Lazi (1884–1955) befin­det sich heu­te in Ess­lin­gen in den Räu­men der Lazi-Aka­de­mie und umfasst neben Sach-, Wer­be- und Archi­tek­tur­auf­nah­men zahl­rei­che Por­träts. Die Auf­nah­men wer­den auf knapp 20.000 geschätzt, dane­ben wer­den auch Arbeits­ge­rä­te, Schrift­wech­sel, Skiz­zen, Tage­bü­cher, Ölge­mäl­de, Brom­öl­dru­cke, Plas­ti­ken, Holz- und Bild­hau­er­ar­bei­ten sowie Möbel und vie­les ande­re mehr ver­wahrt.
Adolf Lazi begann 1896 eine Leh­re bei dem Archi­tek­ten und Bild­hau­er Karl Hein­rich Seboldt und grün­de­te 1906 ein Ate­lier für tech­ni­sche Auf­nah­men und Por­träts in Mün­chen. Um sein foto­gra­fi­sches Wis­sen zu ver­tie­fen, absol­vier­te er Abend­kur­se an der dama­li­gen Baye­ri­schen Lehr- und Ver­suchs­an­stalt. 1908 sie­del­te Lazi nach Paris über, wo er eine Anstel­lung im Foto­stu­dio Nadar Fils beim Sohn des Foto­pio­niers Nadar erhielt. 1913 wur­de ihm für sei­ne Gum­mi­dru­cke in Gent der Grand Prix ver­lie­hen. wei­ter­le­sen »

Köln: Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Der Arbeits­schwer­punkt der Pho­to­gra­phi­schen Sammlung/SK Stif­tung Kul­tur liegt auf dem Bereich der sach­lich-doku­men­ta­ri­schen Foto­gra­fie. Kon­kret geschieht dies durch die wis­sen­schaft­li­che Betreu­ung ihrer Samm­lungs­be­stän­de und die Durch­füh­rung von For­schungs­pro­jek­ten. Einen wei­te­ren Arbeits­schwer­punkt bil­det die Kon­zep­ti­on und Rea­li­sa­ti­on von Aus­stel­lun­gen, die ein Bei­trag zum regio­na­len, natio­na­len und inter­na­tio­na­len Kunst- und Kul­tur­ange­bot mit ent­spre­chen­der Rezep­ti­on sind. Besu­cher aller Inter­es­sens­be­rei­che sind eben­so ange­spro­chen wie Exper­ten.

Zur Samm­lung gehö­ren über 30.000 Foto­gra­fi­en von his­to­ri­schen und zeit­ge­nös­si­schen Foto­gra­fen unter­schied­li­cher Natio­na­li­tät. An ers­ter Stel­le steht das August-San­der-Archiv mit über 10.500 Nega­ti­ven und 5.500 Ori­gi­nal­ab­zü­gen des deut­schen Foto­gra­fen wei­ter­le­sen »

Berlin: Collection Regard

Die Collec­tion Regard ist eine Samm­lung für Foto­gra­fie, die sich der Ent­de­ckung und Wie­der­ent­de­ckung foto­gra­fi­scher Wer­ke und Foto­gra­fen ver­schrie­ben hat. Den Schwer­punkt bil­det die deut­sche Schwarz­weiß-Foto­gra­fie bis in die 1990er, mit beson­de­rem Fokus auf das The­ma Ber­lin. Als Ein­rich­tung zwi­schen Muse­um und Gale­rie schlägt die Collec­tion Regard den Bogen zwi­schen Auf­be­wah­rung, Auf­be­rei­tung und Prä­sen­ta­ti­on von unbe­kann­ten Foto­gra­fi­en. Das Haupt­au­gen­merk gilt der Auf­ar­bei­tung des Œuvres wei­ter­le­sen »

Dresden: Krone-Sammlung

Die Kro­ne-Samm­lung geht auf den deut­schen Foto­gra­fen Her­mann Kro­ne (1827–1916) zurück, der heu­te als ein bedeu­ten­der Pio­nier der Foto­gra­fie des 19. Jahr­hun­derts im deutsch­spra­chi­gen Raum gilt. Er war als Por­trät- und Land­schafts­fo­to­graf, Wis­sen­schaft­ler, Ver­le­ger und Publi­zist tätig, betrieb For­schun­gen auf den Gebie­ten der Foto­che­mie, Astro­no­mie, Geo­lo­gie, der Bota­nik und Zoo­lo­gie. Sein Lebens­werk spie­gelt den Auf­stieg der Foto­gra­fie zum moder­nen Mas­sen­me­di­um und zum wei­ter­le­sen »

Sammlung Käthe Buchler im Photomuseum Braunschweig

Der Nach­lass der deut­schen Ama­teur­fo­to­gra­fin (1876–1930) befin­det sich seit 2003 nahe­zu kom­plett im Pho­to­mu­se­um Braun­schweig. Die Auf­nah­men der Braun­schwei­ge­rin spiel­ten bereits in der Zeit des Ers­ten Welt­krie­ges eine öffent­li­che Rol­le. Selbst­be­wusst, ambi­tio­niert und mit gro­ßem, tech­ni­schem Geschick zeig­te sie ihre Bil­der auf Pro­jek­ti­ons­aben­den. Begin­nend mit Auto­chro­me-Auf­nah­men von 1913 setz­te sie die öffent­li­che Prä­sen­ta­ti­on ihrer Foto­gra­fi­en wäh­rend des Krie­ges fort, nun ergänzt um wei­ter­le­sen »

Photoinstitut Bonartes

Das Pho­to­in­sti­tut Bon­ar­tes hat sich die Erfor­schung, Bewah­rung und Ver­mitt­lung his­to­ri­scher Foto­gra­fi­en von deren Anfän­gen bis in die 1930er Jah­re des 20. Jahr­hun­derts zur Auf­ga­be gemacht. Beson­de­res Augen­merk wird dabei auf den Groß­raum Mit­tel­eu­ro­pa und vor allem Öster­reich gelegt.
 Eine geziel­te Samm­lungs­tä­tig­keit, For­schungs­auf­trä­ge, Sti­pen­di­en, Publi­ka­tio­nen und Fach­ver­an­stal­tun­gen sol­len die wis­sen­schaft­li­che Auf­ar­bei­tung und Ver­brei­tung die­ses sonst in Öster­reich wenig geför­der­ten Bereichs ermög­li­chen. wei­ter­le­sen »

Helmut Newton Stiftung

Die Hel­mut New­ton Stif­tung küm­mert sich um die Erschlie­ßung, Bewah­rung und Prä­sen­ta­ti­on des foto­gra­fi­schen Wer­kes ihres Grün­ders sowie des­je­ni­gen sei­ner Frau June, die seit 1970 unter dem Namen Ali­ce Springs ein eigen­stän­di­ges und bedeu­ten­des Werk geschaf­fen hat.  wei­ter­le­sen »

Deutsche Fotothek

Mit über 3,5 Mio. Bild­do­ku­men­ten ist die 1924 gegrün­de­te Deut­sche Foto­thek in der SLUB Dres­den ein Uni­ver­sal­ar­chiv der Foto­gra­fie-, Kunst-, Archi­tek­tur- und Tech­nik­ge­schich­te. In der Bild­da­ten­bank sind rund 1,3 Mio. Auf­nah­men aus eige­nen Samm­lun­gen sowie aus den Samm­lun­gen der Part­ner­in­sti­tu­tio­nen online und frei zugäng­lich recher­chier­bar.  wei­ter­le­sen »

ullstein bild

Ull­stein bild ist ein Pres­se­bild­ar­chiv in Ber­lin mit heu­te mehr als 12 Mil­lio­nen Foto­gra­fi­en, ca. 4 Mil­lio­nen sind online ver­füg­bar. Die foto­gra­fi­schen Bestän­de rei­chen bis in die 1890er Jah­re, bis in die Anfän­ge der Illus­tra­ti­ons­fo­to­gra­fie, zurück. Für den dama­li­gen Ull­stein Ver­lag arbei­te­ten die füh­ren­den Foto­gra­fen der Zeit. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg über­nahm der Axel Sprin­ger Ver­lag das nahe­zu voll­stän­dig erhal­te­ne Archiv (heu­te Axel Sprin­ger AG). Die The­men­schwer­punk­te lie­gen in den Berei­chen Geschich­te, Poli­tik, Kul­tur und Sport sowie Per­sön­lich­kei­ten, Wirt­schaft und Sozia­les. Dazu kom­men Illus­tra­tio­nen, Gemäl­de, Pla­ka­te, Sti­che, Litho­gra­fi­en und Kar­ten. Erwei­tert wird das Bild­auf­kom­men durch Part­ner­schaf­ten mit meh­re­ren Agen­tu­ren im Aus­land. wei­ter­le­sen »

Carl Strüwe Archiv

Carl Strüwe (1898 – 1988) war ein Gra­fi­ker und Foto­graf in Bie­le­feld. Als Pio­nier der Mikro­fo­to­gra­fie hat er sich einen beson­de­ren Platz in der Geschich­te der künst­le­ri­schen Foto­gra­fie des 20. Jahr­hun­derts erwor­ben. Sein Buch »For­men des Mikro­kos­mos – Gestalt und Gestal­tung einer Bil­der­welt« (Pres­tel Ver­lag, Mün­chen, 1955) ver­ei­nigt in 96 Foto­gra­fi­en den Kern sei­nes Lebens­wer­kes auf die­sem Gebiet. Mit sei­nen spä­ten Arbei­ten um die Mit­te der 1950er Jah­re gehör­te Carl Strüwe zur foto­gra­fi­schen Avant­gar­de der »sub­jek­ti­ven foto­gra­fie« Otto Stei­nerts in West­deutsch­land. wei­ter­le­sen »

Evelyn Richter Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig

Kleinbahn bei Templin, Mark Brandenburg 1970

Das Eve­lyn Rich­ter Archiv, ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt von Ost­deut­scher Spar­kas­sen­stif­tung und Muse­um der bil­den­den Küns­te Leip­zig, nahm mit der Ver­trags­un­ter­zeich­nung am 12. Novem­ber 2009 sei­ne Arbeit auf. Den Grund­stock bil­det das im Som­mer 2009 von der Ost­deut­schen Spar­kas­sen­stif­tung erwor­be­ne Haupt­werk der 1930 in Baut­zen gebo­re­nen Foto­gra­fin Eve­lyn Rich­ter. Da Eve­lyn Rich­ter über Jahr­zehn­te kon­ti­nu­ier­lich in Seri­en gear­bei­tet hat, las­sen sich anhand der über 730 Foto­gra­fi­en des Archivs ihr foto­gra­fi­sches Schaf­fen und künst­le­ri­sches Anlie­gen außer­or­dent­lich gut nach­voll­zie­hen. Mit dem Eve­lyn Rich­ter Archiv wird das Oeu­vre einer der wich­tigs­ten Ver­tre­te­rin­nen der sozi­al­do­ku­men­ta­risch gepräg­ten Foto­gra­fie in der DDR erhal­ten und ange­mes­sen betreut. wei­ter­le­sen »

Alfred Ehrhardt Stiftung

Die Alfred Ehr­hardt Stif­tung wid­met sich der wis­sen­schaft­li­chen Erschlie­ßung des Werks von Alfred Ehr­hardt, als Foto­graf und Kul­tur­fil­mer ein her­aus­ra­gen­der Ver­tre­ter der Neu­en Sach­lich­keit. Die Stif­tung wur­de im Novem­ber 2002 vom Sohn des Künst­lers, dem Mün­che­ner Ver­mö­gens­ver­wal­ter Dr. Jens Ehr­hardt, ins Leben geru­fen, um den künst­le­ri­schen Nach­lass sei­nes Vaters, bestehend aus Gemäl­den, Zeich­nun­gen, Gra­fi­ken, Foto­gra­fi­en, Nega­ti­ven, Fil­men und Doku­men­ten zu bewah­ren und ihn einer brei­ten Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen. Im Janu­ar 2010 zog die Stif­tung von Köln nach Ber­lin, um einen Schritt in Rich­tung mehr Öffent­lich­keit zu gehen. wei­ter­le­sen »

Bildarchiv des SPIEGEL

Das his­to­risch gewach­se­ne Bild­ar­chiv doku­men­tiert mehr als 50 Jah­re inter­na­tio­na­les poli­ti­sches Zeit­ge­sche­hen. Was 1947 mit einem schlich­ten Foto­kar­ton für die ers­te SPIE­GEL-Aus­ga­be begann, ist mitt­ler­wei­le zu einem umfas­sen­den ana­lo­gen Bestand ange­wach­sen, der in zahl­lo­sen The­men­map­pen auf­be­wahrt wird. Mehr als drei Mil­lio­nen Schwarz­weiß­fo­to­gra­fi­en und meh­re­re hun­dert­tau­send Farb­di­as sind in dem Archiv gesam­melt, bei denen es sich sowohl um eini­ge wert­vol­le Vin­ta­ge-Prints, vor allem aber um Schwarz­weiß-Fotos auf Plas­tik­pa­pier, Farb­ab­zü­ge, Funk­bil­der, Dias und Ther­mo­sub­li­ma­ti­ons­dru­cke han­delt. Der Bestand doku­men­tiert neben­bei auch mehr als ein hal­bes Jahr­hun­dert Tech­nik­ge­schich­te der Pres­se­fo­to­gra­fie. wei­ter­le­sen »

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