Institutionen

Hier fin­den Sie Kon­takt­da­ten, kurze Infor­ma­tio­nen und einige Bild­bei­spiele von foto­gra­fi­schen Archi­ven, Nach­läs­sen und Samm­lun­gen in Deutsch­land. Die­ser Bereich wird Schritt für Schritt bear­bei­tet und aktua­li­siert. Umfas­sende, aber nicht in jedem Fall aktu­elle Infor­ma­tio­nen bie­tet das Por­tal unse­res Grün­dungs­mit­glieds Ste­fan Rohde-Enslin auf www.fotoerbe.de

Han­no­ver: Das Foto­ar­chiv von Ernst Schwit­ters in der Kurt und Ernst Schwit­ters Stif­tung

Ernst Schwitters, Waterpower 1932-1935, Vintage Print, Silbergelatine
32,7 x 48,9 cm (Bild), 40 x 49,9 cm (Papier), Kurt und Ernst Schwitters Stiftung. © VG Bild-Kunst, Bonn.

Die Kurt und Ernst Schwit­ters Stif­tung besitzt den gesam­ten künst­le­ri­schen Nach­lass des Foto­gra­fen Ernst Schwit­ters (1918–1996), der als Sohn von Kurt und Helma Schwit­ters in Han­no­ver gebo­ren wurde. Sein Groß­va­ter schenkte ihm 1927 sei­nen ers­ten Foto­ap­pa­rat, eine Agfa-Balgenkamera mit Glas­plat­ten­ne­ga­tiv im For­mat 9 x 12 cm. Zusam­men mit sei­nen Eltern bereiste er 1929 Nor­we­gen – ein Land, das ihn fortan nicht mehr los­ließ und in das er 1936 flieht. Auf Fahr­rad­tou­ren mit dem Zelt durch Nor­we­gen ent­stan­den zahl­rei­che Auf­nah­men. wei­ter­le­sen »

Alfeld: Samm­lung Püscher

Eberhard Püscher, Seifenkistenrennen 1958, © Sammlung Püscher/Alfeld

Über 80.000 foto­gra­fi­sche Nega­tive, Glas­plat­ten, Plan­filme und Abzüge haben Richard und Eber­hard Püscher, Vater und Sohn, zwi­schen 1948 und 1994 zusam­men­ge­tra­gen. Die Auf­nah­men doku­men­tie­ren den Wan­del der Bun­des­re­pu­blik zwi­schen Kriegs­ende und Wie­der­ver­ei­ni­gung. Ob Hoch­zeit, Schüt­zen­fest oder Kon­fir­ma­tion: Ein Püscher war immer dabei. So ist über fünf Jahr­zehnte eine nahezu lücken­lose foto­gra­fi­sche Doku­men­ta­tion der Stadt Alfeld in Nie­der­sach­sen ent­stan­den. wei­ter­le­sen »

Mann­heim: Forum Inter­na­tio­nale Pho­to­gra­phie, Robert-Häusser-Archiv

Robert Häusser, Tuilerien, 1953

Der in Stutt­gart gebo­rene Foto­graf Robert Häus­ser (1923-2013) hat sein Foto­ar­chiv bereits 2003 dem Forum Inter­na­tio­nale Pho­to­gra­phie über­ge­ben. Häus­ser, ein Pio­nier der zeit­ge­nös­si­schen Foto­gra­fie, gehört zu den weni­gen inter­na­tio­nal aner­kann­ten deut­schen Foto­gra­fen der Nach­kriegs­zeit. Mit sei­ner unver­wech­sel­ba­ren Hand­schrift hat er Maß­stäbe gesetzt. Schon in den 1950er und 1960er Jah­ren sind seine Arbei­ten in Gale­rien und Museen aus­ge­stellt wor­den. 1995 wurde ihm als ers­tem Deut­schen der Hasselblad-Preis ver­lie­hen, der als der »Nobel­preis der Foto­gra­fie« gilt.
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Mann­heim: Forum Inter­na­tio­nale Pho­to­gra­phie, Samm­lung Gerns­heim

Model Patricia führt Mode von Jacques Fath vor, Paris, Walde Huth, 1955

Hel­mut Gerns­heim (1913-1995) gilt als der Weg­be­rei­ter eines neuen Zwei­ges der Kunst­wis­sen­schaft. Früh erkannte er die Foto­gra­fie als ein auto­no­mes künst­le­ri­sches Medium. Nicht nur als Foto­graf, son­dern auch als Samm­ler und For­scher gilt Gerns­heim als rich­tungs­wei­sen­der Pio­nier. Ange­regt durch Beau­mont Newhall, dem ehe­ma­li­gen Kura­tor am Museum of Modern Art in New York, legte er 1945 den Grund­stein zu sei­ner inter­na­tio­nal renom­mier­ten »Gerns­heim Collec­tion«. Sei­nen Platz im Olymp der Foto­gra­fie sicherte er sich 1952, als es ihm Dank sei­ner Ken­ner­schaft und nach lang­jäh­ri­ger detek­ti­vi­scher Arbeit gelun­gen war, die Helio­gra­fie »Blick aus dem Fens­ter in Les Gras«, die seit ihrer letz­ten öffent­li­chen Prä­sen­ta­tion im Jahre 1898 als ver­schol­len galt, wie­der auf­zu­spü­ren. wei­ter­le­sen »

Mann­heim: Forum Inter­na­tio­nale Pho­to­gra­phie, Samm­lung His­to­ri­sche Rei­se­fo­to­gra­fie

Sumoringer, Studioaufnahme, Anonym, um 1885 (Japan)

Der Samm­lungs­be­stand des Forums Inter­na­tio­nale Pho­to­gra­phie basiert auf drei bedeu­ten­den Archi­ven, die die Zeit von den Anfän­gen der Foto­gra­fie­ge­schichte bis zur Gegen­wart umspan­nen. Sie wer­den in regel­mä­ßi­gen Sze­nen­wech­seln der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht und bil­den die Grund­lage für die wis­sen­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Medium Foto­gra­fie.
Die Samm­lung his­to­ri­scher Foto­gra­fien ent­hält ein­zig­ar­tige Rei­se­bil­der und eth­no­gra­fi­sche Foto­gra­fien des 19. Jahr­hun­derts. Sie wur­den größ­ten­teils von den Mann­hei­mer Geschwis­tern Wil­helm, Carl und Anna Reiß auf ihren Welt- und Stu­di­en­rei­sen gesam­melt und in ihre Hei­mat­stadt gebracht. wei­ter­le­sen »

Ess­lin­gen: Adolf-Lazi-Archiv

Selbstporträt Adolf Lazi © Adolf-Lazi-Archiv

Der künst­le­ri­sche Nach­lass des deut­schen Foto­gra­fen und Bild­hau­ers Adolf Lazi (1884–1955) befin­det sich heute in Ess­lin­gen in den Räu­men der Lazi-Akademie und umfasst neben Sach-, Werbe- und Archi­tek­tur­auf­nah­men zahl­rei­che Por­träts. Die Auf­nah­men wer­den auf knapp 20.000 geschätzt, dane­ben wer­den auch Arbeits­ge­räte, Schrift­wech­sel, Skiz­zen, Tage­bü­cher, Ölge­mälde, Bro­möl­dru­cke, Plas­ti­ken, Holz- und Bild­hau­er­ar­bei­ten sowie Möbel und vie­les andere mehr ver­wahrt.
Adolf Lazi begann 1896 eine Lehre bei dem Archi­tek­ten und Bild­hauer Karl Hein­rich Seboldt und grün­dete 1906 ein Ate­lier für tech­ni­sche Auf­nah­men und Por­träts in Mün­chen. Um sein foto­gra­fi­sches Wis­sen zu ver­tie­fen, absol­vierte er Abend­kurse an der dama­li­gen Baye­ri­schen Lehr- und Ver­suchs­an­stalt. 1908 sie­delte Lazi nach Paris über, wo er eine Anstel­lung im Foto­stu­dio Nadar Fils beim Sohn des Foto­pio­niers Nadar erhielt. 1913 wurde ihm für seine Gum­mi­dru­cke in Gent der Grand Prix ver­lie­hen. wei­ter­le­sen »

Köln: Die Pho­to­gra­phi­sche Sammlung/SK Stif­tung Kul­tur

August Sander: Jungbauern, 1914. © Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn, 2013.

Der Arbeits­schwer­punkt der Pho­to­gra­phi­schen Sammlung/SK Stif­tung Kul­tur liegt auf dem Bereich der sachlich-dokumentarischen Foto­gra­fie. Kon­kret geschieht dies durch die wis­sen­schaft­li­che Betreu­ung ihrer Samm­lungs­be­stände und die Durch­füh­rung von For­schungs­pro­jek­ten. Einen wei­te­ren Arbeits­schwer­punkt bil­det die Kon­zep­tion und Rea­li­sa­tion von Aus­stel­lun­gen, die ein Bei­trag zum regio­na­len, natio­na­len und inter­na­tio­na­len Kunst- und Kul­tur­an­ge­bot mit ent­spre­chen­der Rezep­tion sind. Besu­cher aller Inter­es­sens­be­rei­che sind ebenso ange­spro­chen wie Experten.

Zur Samm­lung gehö­ren über 30.000 Foto­gra­fien von his­to­ri­schen und zeit­ge­nös­si­schen Foto­gra­fen unter­schied­li­cher Natio­na­li­tät. An ers­ter Stelle steht das August-Sander-Archiv mit über 10.500 Nega­ti­ven und 5.500 Ori­gi­nal­ab­zü­gen des deut­schen Foto­gra­fen wei­ter­le­sen »

Ber­lin: Collec­tion Regard

Hein Gorny, »Im Morgengrauen beginnt die Arbeit« (Kavallerieschule Hannover), ca. 1937, Silbergelatineabzug 1972, 11,8 x 14,5 cm © Hein Gorny – Collection Regard

Die Collec­tion Regard ist eine Samm­lung für Foto­gra­fie, die sich der Ent­de­ckung und Wie­der­ent­de­ckung foto­gra­fi­scher Werke und Foto­gra­fen ver­schrie­ben hat. Den Schwer­punkt bil­det die deut­sche Schwarzweiß-Fotografie bis in die 1990er, mit beson­de­rem Fokus auf das Thema Berlin. Als Ein­rich­tung zwi­schen Museum und Gale­rie schlägt die Collec­tion Regard den Bogen zwi­schen Auf­be­wah­rung, Auf­be­rei­tung und Prä­sen­ta­tion von unbe­kann­ten Foto­gra­fien. Das Haupt­au­gen­merk gilt der Auf­ar­bei­tung des Œuvres wei­ter­le­sen »

Dres­den: Krone-Sammlung

Historisches Lehrmuseum für Photographie, Tafel 86, Hermann Krone, »Neurathen-Partie bei der Bastei«, 1857, Albuminpapier, mit Aquarellfarben koloriert durch Ludwig Friedrich, 41 x 32 cm

Die Krone-Sammlung geht auf den deut­schen Foto­gra­fen Her­mann Krone (1827–1916) zurück, der heute als ein bedeu­ten­der Pio­nier der Foto­gra­fie des 19. Jahr­hun­derts im deutsch­spra­chi­gen Raum gilt. Er war als Porträt- und Land­schafts­fo­to­graf, Wis­sen­schaft­ler, Ver­le­ger und Publi­zist tätig, betrieb For­schun­gen auf den Gebie­ten der Foto­che­mie, Astro­no­mie, Geo­lo­gie, der Bota­nik und Zoo­lo­gie. Sein Lebens­werk spie­gelt den Auf­stieg der Foto­gra­fie zum moder­nen Mas­sen­me­dium und zum wei­ter­le­sen »

Samm­lung Käthe Buch­ler im Pho­to­mu­seum Braun­schweig

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Der Nach­lass der deut­schen Ama­teur­fo­to­gra­fin (1876–1930) befin­det sich seit 2003 nahezu kom­plett im Pho­to­mu­seum Braun­schweig. Die Auf­nah­men der Braun­schwei­ge­rin spiel­ten bereits in der Zeit des Ers­ten Welt­krie­ges eine öffent­li­che Rolle. Selbst­be­wusst, ambi­tio­niert und mit gro­ßem, tech­ni­schem Geschick zeigte sie ihre Bil­der auf Pro­jek­ti­ons­aben­den. Begin­nend mit Autochrome-Aufnahmen von 1913 setzte sie die öffent­li­che Prä­sen­ta­tion ihrer Foto­gra­fien wäh­rend des Krie­ges fort, nun ergänzt um wei­ter­le­sen »

Pho­to­in­sti­tut Bon­ar­tes

Carl Rudolf Huber (zugeschrieben), Kamelreiter, um 1875/76, Photoinstitut Bonartes

Das Pho­to­in­sti­tut Bon­ar­tes hat sich die Erfor­schung, Bewah­rung und Ver­mitt­lung his­to­ri­scher Foto­gra­fien von deren Anfän­gen bis in die 1930er Jahre des 20. Jahr­hun­derts zur Auf­gabe gemacht. Beson­de­res Augen­merk wird dabei auf den Groß­raum Mit­tel­eu­ropa und vor allem Öster­reich gelegt.
 Eine gezielte Samm­lungs­tä­tig­keit, For­schungs­auf­träge, Sti­pen­dien, Publi­ka­tio­nen und Fach­ver­an­stal­tun­gen sol­len die wis­sen­schaft­li­che Auf­ar­bei­tung und Ver­brei­tung die­ses sonst in Öster­reich wenig geför­der­ten Bereichs ermög­li­chen. wei­ter­le­sen »

Hel­mut New­ton Stif­tung

Blick in das Foyer der Helmut Newton Stiftung

Die Hel­mut New­ton Stif­tung küm­mert sich um die Erschlie­ßung, Bewah­rung und Prä­sen­ta­tion des foto­gra­fi­schen Wer­kes ihres Grün­ders sowie des­je­ni­gen sei­ner Frau June, die seit 1970 unter dem Namen Alice Springs ein eigen­stän­di­ges und bedeu­ten­des Werk geschaf­fen hat.  wei­ter­le­sen »

Deut­sche Foto­thek

Oswald Lübeck: Hapag-Dampfer »Moltke«, Kinder mit Suppenschildkröten, um 1910

Mit über 3,5 Mio. Bild­do­ku­men­ten ist die 1924 gegrün­dete Deut­sche Foto­thek in der SLUB Dres­den ein Uni­ver­sal­ar­chiv der Fotografie-, Kunst-, Architektur- und Tech­nik­ge­schichte. In der Bild­da­ten­bank sind rund 1,3 Mio. Auf­nah­men aus eige­nen Samm­lun­gen sowie aus den Samm­lun­gen der Part­ne­r­in­sti­tu­tio­nen online und frei zugäng­lich recher­chier­bar.  wei­ter­le­sen »

ull­stein bild

Der schöne Herbst: die letzten warmen Sonnenstrahlen, um 1929
© Martin Munkácsi / ullstein bild

Ull­stein bild ist ein Pres­se­bild­ar­chiv in Ber­lin mit heute mehr als 12 Mil­lio­nen Foto­gra­fien, ca. 4 Mil­lio­nen sind online ver­füg­bar. Die foto­gra­fi­schen Bestände rei­chen bis in die 1890er Jahre, bis in die Anfänge der Illus­tra­ti­ons­fo­to­gra­fie, zurück. Für den dama­li­gen Ull­stein Ver­lag arbei­te­ten die füh­ren­den Foto­gra­fen der Zeit. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg über­nahm der Axel Sprin­ger Ver­lag das nahezu voll­stän­dig erhal­tene Archiv (heute Axel Sprin­ger AG). Die The­men­schwer­punkte lie­gen in den Berei­chen Geschichte, Poli­tik, Kul­tur und Sport sowie Per­sön­lich­kei­ten, Wirt­schaft und Sozia­les. Dazu kom­men Illus­tra­tio­nen, Gemälde, Pla­kate, Sti­che, Litho­gra­fien und Kar­ten. Erwei­tert wird das Bild­auf­kom­men durch Part­ner­schaf­ten mit meh­re­ren Agen­tu­ren im Aus­land. wei­ter­le­sen »

Carl Strüwe Archiv

Sprossenbewegung der Kaliumchloridkristalle, 1928
© Prof. Gottfried Jäger/Carl-Strüwe-Archiv Bielefeld

Carl Strüwe (1898 – 1988) war ein Gra­fi­ker und Foto­graf in Bie­le­feld. Als Pio­nier der Mikro­fo­to­gra­fie hat er sich einen beson­de­ren Platz in der Geschichte der künst­le­ri­schen Foto­gra­fie des 20. Jahr­hun­derts erwor­ben. Sein Buch »For­men des Mikro­kos­mos – Gestalt und Gestal­tung einer Bil­der­welt« (Pre­s­tel Ver­lag, Mün­chen, 1955) ver­ei­nigt in 96 Foto­gra­fien den Kern sei­nes Lebens­wer­kes auf die­sem Gebiet. Mit sei­nen spä­ten Arbei­ten um die Mitte der 1950er Jahre gehörte Carl Strüwe zur foto­gra­fi­schen Avant­garde der »sub­jek­ti­ven foto­gra­fie« Otto Stei­nerts in West­deutsch­land. wei­ter­le­sen »

Eve­lyn Rich­ter Archiv der Ost­deut­schen Spar­kas­sen­stif­tung im Museum der bil­den­den Künste Leip­zig

Kleinbahn bei Templin, Mark Brandenburg 1970

Das Eve­lyn Rich­ter Archiv, ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt von Ost­deut­scher Spar­kas­sen­stif­tung und Museum der bil­den­den Künste Leip­zig, nahm mit der Ver­trags­un­ter­zeich­nung am 12. Novem­ber 2009 seine Arbeit auf. Den Grund­stock bil­det das im Som­mer 2009 von der Ost­deut­schen Spar­kas­sen­stif­tung erwor­bene Haupt­werk der 1930 in Baut­zen gebo­re­nen Foto­gra­fin Eve­lyn Rich­ter. Da Eve­lyn Rich­ter über Jahr­zehnte kon­ti­nu­ier­lich in Serien gear­bei­tet hat, las­sen sich anhand der über 730 Foto­gra­fien des Archivs ihr foto­gra­fi­sches Schaf­fen und künst­le­ri­sches Anlie­gen außer­or­dent­lich gut nach­voll­zie­hen. Mit dem Eve­lyn Rich­ter Archiv wird das Oeu­vre einer der wich­tigs­ten Ver­tre­te­rin­nen der sozi­al­do­ku­men­ta­risch gepräg­ten Foto­gra­fie in der DDR erhal­ten und ange­mes­sen betreut. wei­ter­le­sen »

Alfred Ehr­hardt Stif­tung

Hornkoralle (Südsee), Silbergelatine, 23,4 x 17,5 cm, undatiert 
© Alfred Ehrhardt Stiftung

Die Alfred Ehr­hardt Stif­tung wid­met sich der wis­sen­schaft­li­chen Erschlie­ßung des Werks von Alfred Ehr­hardt, als Foto­graf und Kul­tur­fil­mer ein her­aus­ra­gen­der Ver­tre­ter der Neuen Sach­lich­keit. Die Stif­tung wurde im Novem­ber 2002 vom Sohn des Künst­lers, dem Mün­che­ner Ver­mö­gens­ver­wal­ter Dr. Jens Ehr­hardt, ins Leben geru­fen, um den künst­le­ri­schen Nach­lass sei­nes Vaters, beste­hend aus Gemäl­den, Zeich­nun­gen, Gra­fi­ken, Foto­gra­fien, Nega­ti­ven, Fil­men und Doku­men­ten zu bewah­ren und ihn einer brei­ten Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen. Im Januar 2010 zog die Stif­tung von Köln nach Ber­lin, um einen Schritt in Rich­tung mehr Öffent­lich­keit zu gehen. wei­ter­le­sen »

Bild­ar­chiv des SPIEGEL

Archiv_01

Das his­to­risch gewach­sene Bild­ar­chiv doku­men­tiert mehr als 50 Jahre inter­na­tio­na­les poli­ti­sches Zeit­ge­sche­hen. Was 1947 mit einem schlich­ten Foto­kar­ton für die erste SPIEGEL-Ausgabe begann, ist mitt­ler­weile zu einem umfas­sen­den ana­lo­gen Bestand ange­wach­sen, der in zahl­lo­sen The­men­map­pen auf­be­wahrt wird. Mehr als drei Mil­lio­nen Schwarz­weiß­fo­to­gra­fien und meh­rere hun­dert­tau­send Farb­dias sind in dem Archiv gesam­melt, bei denen es sich sowohl um einige wert­volle Vintage-Prints, vor allem aber um Schwarzweiß-Fotos auf Plas­tik­pa­pier, Farb­ab­züge, Funk­bil­der, Dias und Ther­mo­sub­li­ma­ti­ons­dru­cke han­delt. Der Bestand doku­men­tiert neben­bei auch mehr als ein hal­bes Jahr­hun­dert Tech­nik­ge­schichte der Pres­se­fo­to­gra­fie. wei­ter­le­sen »

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